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Rasse
Es gibt innerhalb der Säugetiere kein Haustier, das in Bezug auf seine äußere Erscheinungsform so variabel ist wie der Hund. So unterscheiden sich die verschiedenen Rassen erheblich in Gestalt und Größe, in ihrer Behaarung und Fellfärbung sowie in vielen anderen erblichen Merkmalen.
Rasseunterschiede beziehen sich aber nicht nur auf das Aussehenn des Hundes, sondern auch auf sein Verhalten. Ohne Zweifel gibt es zwar das typische rasseübergreifende Hundeverhalten, dennoch sind spezifische Rassemerkmale vorhanden, wenn auch nicht in der Varianzbreite, wie dies für das äußere Erscheinungsbild der Fall ist. Um Hunde bedarfsgerecht halten zu können aber auch, um für die eigene Familie den „passenden“ Hund zu finden, sollte der zukünftige Hundebesitzer deshalb unbedingt die Verhaltensbesonderheiten der verschiedenen Rassen kennen.
Vor der Anschaffung eines Hundes sollte man sich deshalb mit den Rassehundevereinen in Verbindung setzen und auf Ausstellungen das Gespräch mit Züchtern und Hundebesitzern suchen, um sich über die rassetypischen Eigenschaften zu informieren. So ist gewährleistet, dass die Hundeinteressenten den zu ihnen und ihren individuellen Bedürfnissen passenden Hund finden.
Der Kauf eines Rassehundes bietet durch die Zuchtüberwachung Vorteile. Die Elterntiere und ihre Vorfahren sind bekannt. Die zu erwartenden Charaktereigenschaften, die Größe und Fellfarbe sind für den Käufer vorhersehbar. Darüber hinaus wird er durch den Züchter und den Rassezuchtverein fachlich unterstützt und beraten.
Beim Mischling hingegen weiß man selten, wer die Vorfahren waren und so ist es schwierig etwas über seine spätere Eigenschaften, Aussehen und Größe vorherzusagen.
Quelle: VDH
bereitgestellt von Tierkrankenkasse