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Leptospirose trotz Impfung - Trinken aus Pfützen
Gegen Leptospirose werden Hunde routinemaßig geimpft. Dennoch kommt es selbst bei vorschriftsmäßig geimpften Hunden immer wieder zu Ausbrüchen dieser Krankheit. Das liegt im Wesentlichen an 2. Dingen:
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1. Die Leptospirose wird von Bakterien verursacht. Leider erzeugen Impfstoffe gegen bakteriell verursachte Krankheiten meist einen weniger bealstbaren und haltbaren Schutz als gegen virale Erkrankungen, sodass es unter Umständen empfehlenswert sein kann, einen Hund sogar zweimal im Jahr gegen Leptospirose zu impfen.
2. In den letzten Jahren sind neue Stämme von Leptospirose Bakterien entsanden, gegen die die alten Impfstoffe nicht mehr gut wirken. Dennoch sollten Hunde weiterhin geimpft werden - denn die Impfung schützt nach wie vor gegen die alten Bakterienstämmen.
Der Hund infiziert sich meist im Sommer beim trinken aus stehenden Gewässern.
Fieber, Apathie, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Durchfall gehören zu den ersten Symptomen und sollten immer Anlass sein zum Tierarzt zu gehen. Da die Leptospiren vor allem Leber und Nieren befallen, können Gelbsucht, grpßer Durst und erhöhter Harnabsatz hinzukommen. Nicht alle Tiere werden krank, können die Erreger aber z.T. monatelang ausscheiden und Menschen infizieren.
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