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Tiertraining an Silvester
Wenn das Neue Jahr mit viel Krach und Feuerwerk begrüßt wird, beginnt für die meisten Haustiere ein unvorstellbarer Stress. Die ungewohnte Geräuschkulisse mitten in der Nacht verursacht Angst und Schrecken und Verhaltensänderungen. Hunde und Katzen laufen weg oder verstecken sich in dunklen Ecken, manche werden vor lauter Panik "unsauber".
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Mit jedem Knallfrosch werden Hund und Katze nervöser. Tiere haben Angst vor dem ungewohnten lauten und plötzlichem Lärm und auch vor dem ungewöhnlichen Geruch. Wer von seinem Hund weiß, dass er nervös auf die Silvesterknallerei reagiert, sollte frühzeitig mit ihm solche Situationen trainieren.
Im Bestfall sollten Hundebesitzer den Hund nicht bedauern, sondern ihn frühzeitig an ungewohnte Geräusche gewöhnen. Für Hund und Katze gilt gleichermaßen: Bei der Böllerei auf keinen Fall mit Leckerlies trösten. Diese gut gemeinte Geste versteht das Tier als Bestärkung seines Angstverhaltens und wird sich immer wieder so verhalten.
Die Angst der Tiere vor den lauten Raketen und Böllern kann sich in Dauer-Kläfferei oder aber bei den Katzen in tagelangem Verkriechen im Keller äußern. Die Kleintiere, also Hamster, Hase und Co, sollten in abgedunkelten Räumen ruhig den Jahreswechsel erleben.
Bei allen Spaziergängen, gerade um den 1. Januar herum, sollten Hunde an der Leine gehen. Sollte der Hund trotz aler Vorsichtsmaßnahmen doch entwischt sein und herrenlos herumirren, heißt es zunächst einmal Ruhe zu bewahren und das nächste Tierheim und in städtischem Gebiet die Polizei zu informieren.
Vor Schreck kann ein Tier sogar ungewohnt aggressiv werden. Nicht selten geraten sich bei den Neujahrsspaziergängen frei laufende Hunde und auch deren Besitzer in die Haare. Angeleint ist jeder Hund unter Kontrolle und kommt heil über die "Chaostage". Katzen sollten die Tage rund um den Jahreswechsel generell im Haus bleiben.